Nistplatz gesucht: Hornissenköniginnen ab Mai unterwegs

| InsektenschutzWissenswertes

Jetzt fliegen sie wieder, die großen gestreiften Insekten, die kein Häusle, aber gerne ein schönes Nest für ihre Nachkommen bauen möchten. Manchmal verirren sie sich dabei ins Haus oder meinen, dass länger nicht benutzte Rollladenkästen oder Nischen auf dem Dachboden doch ein idealer Ort dafür wären.

Hauptsache sicher: Wonach Hornissen ein Zuhause auswählen

Anfang Mai erwachen die im Herbst zuvor begatteten Hornissenköniginnen aus ihrem Winterschlaf und begeben sich auf die Suche. Sie brauchen einen Nistplatz, in dem sie in Ruhe ihre Eier ablegen können. Das Nest dafür, bestehend aus sechseckigen Wabenzellen, bauen sie sich selbst zusammen. Eigentlich sind natürliche Baumhöhlen dafür ein idealer Ort, aber inzwischen in unserer bebauten Welt nicht immer zu finden. Stattdessen werden andere Orte aus totem Holz als Alternativ-Nistplatz ausgewählt: Verschalungen am Haus, Schuppen im Garten oder auch Holzbalken in einer ruhigen Ecke im Haus.

Von Mai bis Oktober ist Hornissenzeit

Wer also zu Beginn des Wonnemonats Mai ein etwa 35 mm großes, wie eine sehr große Wespe aussehendes Insekt (s. Foto) im Haus antrifft, kann sicher sein, dass es eine Hornissen-Königin auf Nistplatzsuche ist. Sie ist als Erste vor Ort, nach dem Nestbau schlüpfen dann Anfang Juli die ersten Arbeiterinnen. Diese sind mit 18 bis 25 mm etwas kleiner.

Zwischen August und September können dann pro Volk bis zu 700 Insekten unterwegs sein. Dann schlüpfen auch bald Drohnen und Jungköniginnen, um durch Paarung die Bildung eines neuen Volks im nächsten Jahr zu ermöglichen. Zum Ende des Herbstes sterben schließlich die letzten Arbeiterinnen, nachdem die neu begattete Jungkönigin einen ausreichend warmen Platz für den Winterschlaf gefunden hat.

Hornissen: groß, aber sanft und nicht aggressiv wie Kurzkopf-Wespen

Wenngleich ihre Größe die meisten erschreckt, ihr Brummen beim Flug beeindruckender ist, von ihrer Art her sind die einzig „Echten Wespen“ weniger neugierig als Honigbienen und auch nicht interessiert an unserem Essen, wie es die Gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe sind.

Solange man sich in ihrer Gegenwart ruhig verhält und langsam bewegt, sie nicht anhaucht, die Flugbahn zum Nest nicht verstellt und verhindert, dass das Nest erbebt, werden Hornissen eher die Flucht ergreifen, statt anzugreifen. Damit sie abends nicht ins Haus fliegen, sollte dort kein Licht brennen, sobald Fenster geöffnet sind.

Insektenschutzgitter als physikalische Barriere für Insekten mit und ohne Stachel

Wer von vornherein die Besiedelung im Haus verhindern möchte, kann dies mit Insektenschutzgittern an Fenstern und Türen tun. Diese Barriere ermöglicht ausgiebiges Lüften, selbst am Abend bei eingeschalteten Lampen, ohne dass Hornissen oder andere Insekten hineinfliegen.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten dieser unauffälligen, aber wirksamen Schutzgitter gegen Hornisse & Co erfahren möchten, beraten wir Sie gerne: Zum Beispiel in unseren Hausausstellungen in Langenfeld und Dorsten oder auch kostenfrei direkt bei ihnen vor Ort. Kontaktieren Sie uns einfach für einen Termin oder weitere Informationen!

Ihr Team der Schulz-Dobrick GmbH!

 

Foto: Schulz-Dobrick GmbH

 

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Hornisse am Fenster auf Nistplatzsuche