Mitarbeitende der Schulz-Dobrick GmbH bei Kaffeeverkostung in lokaler Kaffeerösterei

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Wer den Hauptsitz der Schulz-Dobrick GmbH in Langenfeld schon einmal besucht hat, hat sicher den ein oder anderen Kaffee dort angeboten bekommen und vermutlich auch genossen. Seit Kurzem sind die dafür gemahlenen Bohnen nun von einer Kaffeerösterei aus der Nachbarstadt Leichlingen. Um die beste Wahl zu treffen, welche Bohnen für den hauseigenen Kaffeevollautomaten die passendsten sind, hatten sich einige Kaffeefreunde unter den Mitarbeitenden direkt an den Ort des Röstens begeben: ins Café Kränzchen.

Lokale Produkte genießen und wählen

Samstag-Vormittag, die Sonne scheint nach einem kurzen Regenschauer: Mitarbeitende der Schulz-Dobrick GmbH, ihr Geschäftsführer und dessen Ehefrau trudeln nach und nach vor dem bergischen Fachwerkhaus in Leichlingen ein. Begrüßt werden sie von Marion Rößler-Schäfer, der Kaffeekennerin, die aus ihrer Liebe zum Kaffee das Café Kränzchen und die angeschlossene Kaffeerösterei gegründet hat und auch führt.

Ihre Leidenschaft für das Thema merkt man jeder ihrer Worte an, wenn Sie von ihren Besuchen auf Kaffeeplantagen in Südamerika erzählt und beschreibt, wie am Strauch schon die Unterschiede des Kaffees zu erkennen sind. Diese Begeisterung begleitet sie schon länger in ihrem Leben: Ihre Oma hat sie ursprünglich an den Kaffeegenuss herangeführt. Später war es ihre Schwiegermutter, mit der sie gerne ausgesuchten Kaffee genossen hat.

Kaffee-Wissen lecker und spannend serviert

Mit den Kaffeesorten, die probiert werden, bekommen die Zuhörenden nicht nur leckeren Kuchen, sondern auch jede Menge Wissen und Anekdoten serviert: Zum Beispiel, dass es eine erste, zweite und dritte Sortierung der Rohbohnen gibt, wobei die letztgenannte für Kenner eher als Ausschuss gilt. Oder dass für Café Crema typischerweise Arabica-Bohnen genommen werden.

Ebenfalls interessant zu wissen, dass Kaffeebohnen eigentlich das Innere von Kaffee-Kirschen (manchmal auch Beeren genannt) sind, die immer zu zweit in einer Schale der Steinfrucht zusammen reifen. Auch dass die Menschen in Costa Rica nur die zweite und dritte Sortierung selbst zu trinken bekommen, da das Land die Einnahmen der ersten Sortierung benötigt, war den wenigsten Besuchern bekannt.

Rösten als Liveerlebnis – das weckt den Kaffeedurst

Nach einer ersten Verkostung und einigen Wissens- und Kuchenhappen, geht es dann rüber zur Röstmaschine. Doch bevor die Kaffeebohnen im Röster verschwinden, werden sie eingehend begutachtet. Was viele nicht wissen: Kaffeebohnen sind vor der Röstung hellgrau und schmecken nach Pappe. Erst durch die schonende Röstung – kleine Röstereien benötigen etwa 20 Minuten und mehr, um gleichmäßig durchzurösten – bekommen sie ihr besonderes Aroma. Und da die Bohnen als Naturprodukte nie einheitlich sind, auch nicht in der Farbe, muss der richtige Zeitpunkt für das Ende der Röstung nach Erfahrung eingeschätzt werden. Da kann Frau Rößler-Schäfer inzwischen mehr als 20 Jahre Erfahrung vorweisen. Gelernt hat sie dieses Handwerk ehedem in Hamburg von einem alten Kaffeeröstmeister.

Was die Zubereitung betrifft, bietet sich bei Espresso eine Caffettiera oder eine Siebträgermaschine an, bei handaufgebrühtem Kaffee gelingt mit einer Stempelkaraffe ein besonders aromatischer Kaffee. So aufgegossen, wird er auch bei der Verkostung im Café Kränzchen serviert. Am Ende der Probierrunden stehen dann die Gewinnerbohnen fest, nach Mehrheitsentscheid: „Panama“ für Kaffeezubereitungen und „Cantare“ für den Espresso.

Nach der Kaffee-Verkostung kommt das Feintuning des Kaffee-Vollautomaten

Damit die ausgewählten Bohnen dann auch passend zum Wahlgetränk eine leckere Zubereitung ermöglichen, muss der Kaffeevollautomat bei der Schulz-Dobrick GmbH vor Ort noch entsprechend programmiert werden. Dazu werden Mahlgrad, Pulvermenge, Wassermenge und Quellzeit im richtigen Maße eingestellt – damit auch die Kaffeezubereitungen aus dem Hause Schulz-Dobrick ebenso passgenau sind wie die Insektenschutz-Elemente, die dort hergestellt werden.

Bei dieser Aufgabe hilft Frau Rößler-Schäfer, die ursprünglich aus dem Maschinenbau kommt und sich da gut auskennt – ebenfalls mit ihrem Wissen aus. Denn jede Art der Zubereitung – Espresso, Cappuccino, Café Crema oder Latte Macchiato – benötigt andere Gradeinteilungen, um das Aroma entsprechend entfalten zu können. Je mehr Milch ein Getränk innehat – etwa bei einem Latte Macchiato – desto eher werden die Spitzen des Kaffeearomas genommen. Dementsprechend muss der Geschmack etwas stärker sein, als bei einem pur aufgebrauten Café Crema. Selbst die Füllmenge und Tassenform hat einen Einfluss auf das Geschmackserlebnis beim Kaffeetrinken. Nach eingehender Einstellung und Testung, sind nun alle Getränkevarianten entsprechend eingestellt.

Testen Sie es selbst: Bringen Sie Kaffeedurst bei Ihrem nächsten Besuch bei der Schulz-Dobrick GmbH mit – es lohnt sich!

 

Fotos: Schulz-Dobrick GmbH, C.Kanter

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