Kaum zu stoppen: Die Ausbreitung exotischer Mücken in Deutschland

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Vielleicht haben Sie es schon bemerkt? Die Mücken sind wieder los! Mit steigenden Temperaturen und ordentlich Niederschlag vermehren sie sich rasch und belästigen uns gern bei all unseren Aktivitäten daheim und unterwegs. Unter den 52 Stechmückenarten, die es mittlerweile in Deutschland gibt, finden sich auch exotische Mückenarten, wie die immer häufiger genannte Asiatische Tigermücke und die Japanische Buschmücke.

Klimatische Veränderungen fördern die Ausbreitung

Forscher vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg bei Berlin haben belegt, dass sich die äußerst anpassungsfähige Japanische Buschmücke in den letzten Jahren von Baden-Württemberg bis Niedersachen rasant ausgebreitet hat. Und die Asiatische Tigermücke – obwohl viel wärmeliebender – ist ihr knapp auf den Fersen. Die vergangenen Winter haben ihre Verbreitung von Süd- nach Norddeutschland nicht aufhalten können. Den aktuellen Stand über die Mückenarten und ihre Verbreitung in Deutschland kann man übrigens im Mückenatlas verfolgen, einem Projekt des ZALF zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI).

Aber wie kommen die Exoten nach Deutschland? Die Gründe für die Mückeninvasion sind zum einen die zunehmende Globalisierung mit weltweitem Güter- und Reiseverkehr, zum anderen die anhaltenden klimatischen Veränderungen mit häufiger vorkommenden Wetterextremen. Dadurch konnten diese ursprünglich gebietsfremden Mückenarten nach und nach als „blinde Passagiere“ eingeschleppt werden oder aktiv einwandern. Einmal hier, fühlen sie sich dank Klimawandel auch ziemlich schnell richtig heimisch.

Mücken als Überträger gefährlicher Krankheiten

Leider sind Stechmücken nicht nur lästig – allein das würde ja schon ausreichen, um sie sich vom Leib halten zu wollen – sondern sie können auch Überträger von gefährlichen Krankheitserregern sein. So können die Exoten unter den heimischen Mücken beispielsweise Krankheiten wie Chikungunya-, Dengue- oder West-Nil-Fieber übertragen. In Deutschland ist das noch nicht passiert, aber die Mücken sind bekanntlich bereits da. So ist auch die Gefahr einer Übertragung gestiegen, wenngleich sie zurzeit noch recht gering ist, wie Biologen und Parasitologen bestätigen.

Insektenschutzgitter als wirksamer Mückenschutz

Damit sich Mücken nicht allzu wohl bei uns fühlen und weiterverbreiten können, sollte man vor allem ihre möglichen Brutplätze im Garten und auf dem Balkon beseitigen: also Regentonnen abdecken, Gießkannen und Pflanzgefäße zudecken, so dass sich darin kein stehendes Wasser mehr ansammeln kann. Da Mücken vor allem vom menschlichen Schweißgeruch angezogen werden, kann man mit Insektenabwehrmitteln, sogenannten Repellentien, diesen Geruch übertünchen. Zudem hilft es, helle Kleidung zu tragen, die möglichst alle Körperstellen bedeckt.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte zusätzlich seine eigenen vier Wände vor den stechenden Plagegeistern schützen. Am wirkungsvollsten geht das mit maßgefertigten Insektenschutzgittern für Türen und Fenster vom Spezialisten: Fast unsichtbare, feine Gewebe lassen viel Licht und Luft herein und halten die Mücken in Zukunft draußen. Lassen Sie sich dazu am besten beraten von Schulz-Dobrick – Ihrem Fachbetrieb für ein insektenfreies Zuhause!

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