Roman, wie fühlt es sich an, die Geschäftsführung abzugeben?
Roman:
„Es ist ein bewusster Schritt. Nach zehn Jahren in der Verantwortung ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Leitung in neue Hände zu geben. Ich bleibe als Gesellschafter dabei und freue mich, dass Jan mit frischem Blick und viel Fachwissen übernimmt.“
Fällt dir der Schritt schwer?
Roman:
„Ja und nein. Ja, weil ich dem Unternehmen ja schon von Kindesbeinen an verbunden bin. ‚Dem Unternehmen‘ bedeutet vor allem auch den Menschen. Wir haben hier Kolleginnen und Kollegen, die mich kennen, seit ich 5 Jahre alt war. Es gibt einfach eine starke familiäre Nähe, nicht zuletzt, weil mein Vater die heutige Schulz-Dobrick GmbH mitgegründet hat. Und auch meine Mutter und mein Bruder waren lange Teil der SD-Geschichte, die mich hier sehr geprägt hat.
Nein, weil ich meinen Beitrag geleistet und das Unternehmen weiterentwickelt habe. Jetzt ist es Zeit für neue Impulse. Und ich bleibe ja dabei, nur in einer anderen Rolle.“
Jan, was hat dich motiviert, diese Rolle zu übernehmen?
Jan:
„Ich komme aus der Automotive Industrie und haben einen Hintergrund in SCM, Controlling und Logistik. Mein Steckenpferd sind Prozessanalysen, Zahleninterpretation und Strukturaufbau. Was mich bei SD die letzten 1 ¾ Jahre überzeugt hat ist der Raum für Entwicklung und Einbringung von eigenen Ideen. Ein Faktor der im Automotive Umfeld nur bedingt gegeben ist. Ich sehe große Potentiale auf dem vorhandenen Fundament aufzubauen und die Organisation noch effizienter und zukunftsfähiger zu machen.“
Roman, was war dir bei der Auswahl des Nachfolgers wichtig?
Roman:
„Dass er nicht nur die Zahlen versteht, sondern auch die Menschen. Jan bringt beides mit: analytisches Denken und Empathie. Das ist für mich entscheidend, weil wir ein Handwerksunternehmen sind, das von Nähe und Vertrauen lebt.“
Jan, es ist deine erste Position als Geschäftsführer. Was bedeutet das für dich?
Jan:
„Es ist definitiv eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Für mich bedeutet das, nicht nur Entscheidungen zu treffen, sondern gemeinsam mit dem Team die Richtung zu gestalten. Ich sehe die Rolle nicht als Solo-Job, sondern als echte Teamleistung. Wachstum ist dabei ein zentrales Thema – und das heißt für mich nicht nur Umsatzsteigerung. Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die uns alle weiterbringen: effizientere Prozesse, mehr Transparenz und eine Kultur, in der sich jede und jeder einbringen kann. Wenn wir als Team stärker und widerstandsfähiger werden, dann wächst das Unternehmen automatisch mit.“
Was macht Schulz-Dobrick für dich besonders?
Jan:
„Für mich ist Schulz-Dobrick die perfekte Verbindung aus Tradition und Innovation. Wir stehen seit über 30 Jahren für Qualität und Verlässlichkeit – das spüren unsere Kundinnen und Kunden. Mehr als 60.000 Haushalte vertrauen bereits auf unsere Lösungen. Gleichzeitig ruhen wir uns nicht auf Erfolgen aus: Wir denken immer einen Schritt weiter, entwickeln neue Ideen und setzen auf moderne Prozesse. Diese Mischung aus Erfahrung und Zukunftsorientierung ist für mich die beste Basis, um gemeinsam mit dem Team die nächsten Kapitel zu schreiben.“
Was wünscht ihr euch beide für die Zukunft?
Roman:
„Ich wünsche mir, dass wir weiterhin das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden verdienen – mit Produkten, die nicht nur praktisch sind, sondern echten Mehrwert für den Alltag schaffen. Und dass wir unsere Werte bewahren: Qualität, Verlässlichkeit und Nähe. Das war immer unser Fundament.“
Jan:
„Mein Wunsch ist, dass wir gemeinsam wachsen – nicht nur als Unternehmen, sondern als Team. Die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist, gerade in herausfordernden Zeiten. Ich möchte eine Kultur fördern, in der sich jede und jeder einbringen kann, Ideen gehört werden und wir gemeinsam Lösungen finden. Für mich bedeutet Zukunft nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch, dass wir ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem Menschen gerne arbeiten und stolz sind, Teil von Schulz-Dobrick zu sein.“
Es gibt also ab diesem Jahr einen neuen Geschäftsführer bei Schulz-Dobrick – und damit jede Menge frische Impulse für die Zukunft. Jan übernimmt die operative Leitung und bringt nicht nur Erfahrung aus dem Controlling mit, sondern auch den Blick für das große Ganze: gemeinsam wachsen, Strukturen stärken und die Kultur weiterentwickeln. Roman steht als Gesellschafter weiterhin mit seinen Erfahrungen zur Seite.
Vielen Dank euch beiden für eure Offenheit und eure Zukunftsvisionen für Schulz-Dobrick. Auf geht’s in 2026!