Wespen – Fünf Wissenshappen für ein gelasseneres Miteinander

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Kaum möchte man im Sommer draußen oder auch nur bei offenem Fenster sein Essen genießen, wird man von kleinen, uneingeladenen Gästen mit gelb-schwarzer Zeichnung besucht: Wespen. Von vielen werden sie gefürchtet – nicht nur als Mitesser, vor allem als stechendes Insekt. Dabei sind weder alle Wespenarten grundsätzlich angriffslustig, noch sind sie unnütz. Wer weiß, was sie antreibt, wann sie uns in Ruhe lassen und wofür sie nützlich sind, kann vielleicht der nächsten Begegnung ruhiger entgegensehen.

1. Wespen sind hilfreiche Helfer im Garten

Bienen sind als Bestäuber allseits bekannt. Dass auch Wespen dabei helfen, Blüten zu bestäuben, sogar, wenn es regnet, gehört dagegen weniger zum Allgemeinwissen. Außerdem helfen sie dabei, Kadaver zu zerlegen und sind damit ein wichtiger Akteur in unserem Ökosystem. Neben Steak und Kuchen gehören auch Spinnen, Mücken, Fliegen und andere kleinere Insekten auf ihren Speiseplan.

2. Wespen sind nicht per se aggressiv

Nur zwei Wespenarten, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe, sind scharf auf unser Essen. Die restlichen in Deutschland beheimateten Wespenarten sind eigentlich von der friedlichen Sorte und gehen nur zum Angriff über, wenn sie denken, dass ihr Nest angegriffen wird. Das geschieht vor allem bei Erdnestern durch starke Erschütterungen in der Nähe oder hohe CO2-Konzentrationen, etwa durch Wegpusten. Das ist für Wespen ein Signal für notwendige Verteidigungsmaßnahmen.

3. Wespen brauchen Eiweiß für ihre Brut

Von Mai bis etwa Mitte Oktober sind Wespen unterwegs. Ein Teil der Zeit auf der Suche nach Eiweiß, um ihren Nachwuchs damit zu füttern, und nach Kohlenhydraten, zur eigenen Energieversorgung. Besonders süßes Essen oder Grillfleisch zieht sie dann an, daher sollte das immer abgedeckt bleiben, wenn es nicht gerade verzehrt wird.

Haben sich bestimmte Stellen als besonders lohnenswert für die Futtersuche herausgestellt – zum Beispiel Tische im Biergarten oder auf der Außenterrasse eines Restaurants oder auch der Essplatz auf dem heimischen Balkon oder in der Küche, bei offenem Fenster – wird die Stelle immer wieder von Wespen angeflogen. Einmal entdeckt, berichten sie davon auch gerne ihren Nestmitbewohnern, so dass aus einer schnell mehrere Wespen angeflogen kommen auf der Suche nach Futter für die Kleinen.

4. Wasser sprühen hilft gegen Wespen

Nun wollen die meisten Menschen eher nicht von Wespen umschwärmt werden. In dem Fall hilft es, eine Sprühflasche mit Wasser zur Hand zu haben: Wird damit die Wespe benässt, denkt sie, es fängt an zu regnen, und fliegt zum Nest zurück. Doch bitte kein parfümiertes Wasser nehmen, süß riechendes Parfüm lockt sie eher an.

Als ebenfalls hilfreich hat sich das Aufstellen von Pflanzen wie Zitronenmelisse, Lavendel oder Minze herausgestellt, denn ihren Duft mögen Wespen nicht. Auch ätherische Öle aus den genannten Pflanzen helfen, Wespen fern zu halten. Angstschweiß dagegen macht sie eher aggressiv – daher bitte Ruhe bewahren und im Zweifelsfall zügig weggehen.

Wer nur kurz draußen sitzt und entspannt mit Wespen umgehen kann, der kann auch ein Stück des Essens etwas seitlich legen, damit sich die Wespe daran bedienen kann. Das erfordert allerdings viel Gelassenheit und Nervenstärke – nicht für jeden zu empfehlen.

5. Wespen dürfen draußen bleiben – Insektenschutzgittern sei Dank

Nur wenige möchten vermutlich in den eigenen vier Wänden Ihr Essen mit Wespe & Co teilen, während sie frische Luft und Licht hereinlassen. Damit dies nicht geschieht, helfen wir gerne: Mit unseren maßgefertigten Insektenschutzgittern für Türen und Fenster sorgen wir dafür, dass Wespen draußen ihrer Natur nachgehen können, während Sie derweil drinnen und mit viel Frischluft entspannt Ihr Essen genießen können. So steht einem gelassenen Mit- oder besser Nebeneinander von Wespen und Menschen nichts mehr im Wege.

Einen entspannten Sommer wünscht Ihnen
das Team der Schulz-Dobrick GmbH!

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Wespe frisst ein Stück Hamburger-Fleisch - Schulz-Dobrick GmbH