Weltbienentag feiert beliebtestes Bestäubungsinsekt für seinen Einsatz

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Bienen sind die Guten unter den Insekten. Sie sind fleißig – wie das geflügelte Wort von der fleißigen Biene erkennen lässt – und produzieren auch noch leckeren Honig mit ihrem Pollensammeln. Doch sie werden immer weniger, wegen immer schlechteren Umweltbedingungen. Alles gute Gründe für einen Weltbienentag, der am 20. Mai gefeiert wird.

Die Geschichte des Weltbienentags

Beschlossen wurde der Feiertag der Biene im Dezember 2017, von keiner geringeren Institution als der Generalversammlung der Vereinten Nationen, und erstmals gefeiert im Jahr 2018.

Damit ist auch direkt klar, welchen Stand dieses kleine, gelb-braun gestreifte Insekt für uns als Menschheit hat. Sie und andere Bestäuber sorgen dafür, dass ein Großteil der für uns als Nahrung geeigneten Pflanzen, die auf Pollenbotendienste angewiesen sind, um befruchtet zu werden, auch wachsen und uns als Essen zur Verfügung stehen. Gäbe es die Bienen und andere bestäubende Insekten nicht, müssten wir das Blüte für Blüte mühsam anders bewerkstelligen.

Der 20. Mai wurde übrigens deshalb auserkoren, weil an diesem Tag im Jahr 1734 ein slowenischer Hofimkermeister namens Anton Janscha geboren wurde. Er gilt als „Pionier der modernen Imkerei“, laut Wikipedia. Sein Wirken rund um die Biene ist bis heute sichtbar, unter anderem als Erfinder des Krainer Bauernstockes, einem Bienenkasten mit abnehmbaren Brettern, um das Bienenvolk besser durchsehen zu können.

Die Biene als Star unter den Fluginsekten

Honigbienen sind die bekanntesten Bestäuber, ebenso Hummeln (als Wildbienen) und auch Schmetterlinge helfen mit ihrem Flug von Blüte zu Blüte bei der Bestäubung.

Wespen hingegen, obwohl sie ebenfalls gelb gestreift sind und bei der Bestäubung helfen, sind weniger beliebt. Vielleicht liegt es daran, dass Wespen nicht sterben, wenn sie mit Ihrem Stachel zugestochen haben, sondern den Stich beliebig oft wiederholen können. Außerdem sind einige ihrer Arten, die bei uns vorkommen, etwa die Gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe, aggressiver in ihrem Verhalten.

Nicht zu vergessen: seit der Biene Maja ist ihr Niedlichkeitsfaktor, zumindest in den Köpfen deutscher Fernsehzuschauer, recht hoch. Eigentlich gibt es kaum etwas, was Menschen gegen Bienen haben können. Lediglich das rechtzeitige Unterscheiden beim Anflug fällt manchmal schwer: Bienen sind gelb-braun gestreift und etwas haarig, Wespen dagegen gelb-schwarz mit dunklen Punktmarkierungen im gelben Abschnitt und erkennbar an ihrer berühmten schmalen Wespentaille.

Bienen unterstützen – Ideen und Initiativen

Wer jetzt Lust bekommen hat, etwas für dieses putzige und hilfreiche Insekt zu tun, der kann einen bienenfreundlichen Garten anlegen oder sich auf folgenden Seiten weiter schlau machen:

Weltbienentag.de

Bienenaktionstag BUND

Stadtbienen.de

Viele fleißige Bienen in Garten und auf dem Balkon wünscht
Das Team der Schulz-Dobrick GmbH!

 

Foto: Bianca Bebermeier, Schulz-Dobrick GmbH

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Biene bestäubt eine Apfelblüte