Pollenflug zu Jahresbeginn: Hasel und Erle sind am Start

|PollenschutzWissenswertes

Kaum ist die dünne Schneedecke geschmolzen, geht es auch schon wieder los mit den Pollen von Hasel und Erle. Für das Rheinisch-Westfälische Tiefland vermeldet der Pollenflug-Gefahrenindex, ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst (DWD), seit Mitte der dritten Kalenderwoche 2021 eine geringe Belastung mit Hasel- und Erlepollen.

Allergiker leiden wegen Pollenflug

Das sind keine erfreulichen Nachrichten für Pollenallergiker, wohingegen die Natur das vermutlich anders sieht. Solche Nachrichten überraschen auch nicht mehr sonderlich, sind doch der Klimawandel und seine Folgen immer sicht- und fühlbarer.

Obwohl die Gesamtbelastung mit Pollen im Winter an sich noch nicht stark ist, startet der Pollenflug für diese zwei Gewächse früh im Jahr: Für die Hasel dauert die Hauptblütezeit in Westdeutschland von Ende Januar bis Mitte März, für die Erle von Mitte Februar bis Mitte März, zeigt der Regionale Pollenflugkalender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Darauf folgt dann die Nachblüte und anschließend eine Zeit, in der ein Vorkommen darüber hinaus noch möglich ist.

Heuschnupfen durch Aeroallergene

Die allergieauslösenden Pollen sind so genannte Aeroallergene, da sie sich über die Luft verbreiten und Allergien auslösen. Diese Allergene lassen bei Allergikern das Immunsystem anspringen und sorgen für Abwehrreaktionen, die unter dem Begriff Heuschnupfen zusammengefasst werden können.

Heuschnupfen äußert sich, wie Betroffene wissen, mit juckenden Augen, kribbelnder Nase, tränenden Augen und kratzendem Hals. Wenn es ganz schlimm wird, kann sich sogar Asthma entwickeln. Dann spricht man von einem Etagenwechsel (von oben, im Hals, hinunter in die Bronchien). Kreuzallergien zu anderen Allergieauslösern wie Birke oder Buche oder Obstsorten wie Äpfel oder Pfirsiche, können ebenfalls auftreten. Das liegt an sich ähnelnden Eiweißen, die dann eine Allergiereaktion beim Verzehr auslösen.

Möglichkeiten, Allergiereaktionen zu vermeiden

Langfristig und allerorten wirksam ist eine Hyposensibilisierung. Dabei wird der Körper trainiert, die Allergene nach und nach besser zu vertragen und nicht jedes Mal die volle Immunreaktion aufzufahren. Das dauert jedoch mehrere Jahre und hilft leider nicht allen Pollenallergikern.

Wer zumindest in den eigenen vier Wänden seine Ruhe vor den allergieauslösenden Pollen aus der Luft haben möchte, kann mit Pollenschutzgittern an Fenstern und Türen für sicheres Lüften sorgen. Moderne, hochwertige Gewebe, passgenau in auf Maß gefertigte Alurahmen eingezogen, lassen Pollen draußen und nur Luft und Licht passieren. Solcherart Pollenschutz können Sie in unserer Hausausstellung selbst begutachten. Oder Sie nutzen unser Online-Angebot von Beratungsvideos, um einen Eindruck davon zu erhalten.

Einen guten und gesunden Start ins Jahr 2021 wünscht
das Team der Schulz-Dobrick GmbH!

 

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Blick gen Himmel in einen Haselstrauch mit Blüten im Januar