Mückenstich? Muss einen nicht jucken – Tipps gegen Mücken und ihren Bluthunger

| InsektenschutzWissenswertes

In lauen Sommernächten, wenn einen die Luft so schön warm und weich umweht, sitzen viele gerne draußen und genießen das Beisammensein. Oft kündigen sich mit einem hohen Sirren bei solchen Gelegenheiten leider auch ungebetene Gäste an: Mücken. Doch es gibt gute Mittel und Wege, ihren Angriffen und deren blutigen Folgen zu entkommen.

Wichtig für das Ökosystem – lästig für die Menschen

So nervig diese blutsaugenden Insekten sind, so wichtig sind sie für die Natur allgemein. Besonders als Futter für andere Insekten und Vögel. Daher ist es richtig, sich vor den Stichen zu schützen, aber nicht direkt alle Mücken auszurotten. Stiche erhalten wir sowieso nur von den weiblichen Mücken, die das menschliche Blut für ihre Eier benötigen.

Von den weltweit etwa 3500 Mückenarten leben um die 50 Arten auch in Deutschland. Der in Müncheberg ansässige Mückenatlas des Instituts Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. bestimmt in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit deutschlandweit gesammelte Mücken in ihrer Art, um herauszufinden, welche Mückenarten aktuell wo in Deutschland herumfliegen. Wer bei der Sammlung mitmachen möchte, kann ganz einfach Mückenjäger werden.

Mücken finden Menschen – aber so kommen sie nicht immer an sie ran

Unsere Körpertemperatur hilft den Mückenmüttern, das menschliche Stech-und-Saug-Ziel zu finden, manche Mückenarten reagieren auch auf das ausgeatmete Kohlendioxid. Daran ist nichts zu ändern, wir sind nun mal warm und atmen müssen wir auch.

Aber zumindest kann man dafür sorgen, dass die Mücken nicht so schnell einen Landeplatz auf unserer Haut finden. Daher ist helle, lange Kleidung an Armen und Beinen, wo sie auch nicht einfach reinkrabbeln können, schon mal gut. An den restlich sichtbaren, freiliegenden Stellen können so genannte Repellents helfen. Welche am wirksamsten sind, hat die Stiftung Warentest untersucht und auch gleich Tipps zur richtigen Anwendung mitgeliefert. Allerdings sollte man die wenigsten davon mehrmals täglich auf der Haut auftragen, denn alle wirksamen Mittel haben auch Nebenwirkungen, sie reizen Schleimhäute und Augen.

Schonende Alternative zu aggressiven Mückenvertreibungsmitteln: Insektenschutzgitter für Fenster und Türen

Statt chemischer Einreibemittel und elektronischer Mückenabwehr für die Steckdose, die mit UV-Licht auch erwünschte Insekten anziehen und töten, sind Mückengitter an Fenster und Türen die wirksamere und schonendere Alternative. Sie halten effektiv die unerwünschten Stechinsekten draußen, während sie Licht und Luft hereinlassen – übrigens auch an Wintergärten. Damit kann jederzeit eine effektive Lüftung ohne Mückenbesuch erfolgen. Und während der Nacht kann so selbst im Schlafzimmer bedenkenlos das Fenster offenbleiben und die kühle Nachtluft für Erholung sorgen.

Möchten Sie mehr über Insektenschutzgitter für Ihr Zuhause erfahren? Möchten Sie sich verschiedene Gewebe und Einbauvarianten von Insektenschutzrahmen selbst ansehen und ausprobieren? Dann schauen Sie gerne bei uns in der Ausstellung in Langenfeld oder Dorsten vorbei, dort beraten wir Sie gerne.

Einen angenehmen, mückenfreien Sommer wünscht Ihnen
das Team der Schulz-Dobrick GmbH!

 

Foto: Schulz-Dobrick GmbH

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gefangene Muecke im Snapy