Fit und gesund mitarbeiten bei der Schulz-Dobrick GmbH – ein Interview mit der Personalverantwortlichen

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Sarah Schmitz kümmert sich nicht nur um die Einstellung neuer Mitarbeitender bei der Schulz-Dobrick GmbH, sondern auch darum, dass es ihnen gut geht. Ob sportliche Wettbewerbe, Gesundheitschecks oder umweltfreundliche Fortbewegungsalternativen: Es gibt da Einiges, was für die Gesundheit getan werden kann und wird. Im Interview erzählt sie, wie es dazu kam.

Sie sind seit Anfang 2017 beschäftigt bei der Schulz-Dobrick GmbH, damals noch RSD Systeme GmbH. Was ist Ihre Aufgabe im Unternehmen?

Als Verantwortliche fürs Personalwesen bin ich für die Planung und Betreuung im Bereich Personal zuständig. Im Rahmen der Betreuung fühle ich mich verantwortlich, dass die Mitarbeitenden gesund sind und bleiben. Dazu gehören gesundheitsfördernde und erhaltende Maßnahmen und grundsätzlich Sensibilität für das Thema zu schaffen.

Sie sagten, die Gesundheit der Mitarbeitenden ist im Fokus. Was verstehen Sie genau darunter?

Planung von gesunden Arbeitsplätzen und die Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden. Dafür ist eine Sensibilität notwendig, um das zu unterstützen.

Welche Projekte haben Sie bereits im Bereich der Förderung der Gesundheit bei der Schulz-Dobrick GmbH angestoßen und umgesetzt?

Wir haben einen Obstkorb als Alternative zu den bisherigen Süßigkeiten eingeführt, der hat die ungesunden Snacks ersetzt. Die Azubis hatten das Projekt „Move Guide“ der Barmer GEK im Wettstreit mit anderen Unternehmen durchgeführt. Das war ein Gesundheitsprojekt ihrer Wahl, im Rahmen eines vorgegebenen Budgets. Entschieden haben sie sich für eine nachhaltige Snackbox und die Organisation eines gesunden Frühstücks, zu dem sie auch eine Ernährungsberaterin eingeladen hatten.

Im Vorfeld der Global Challenge kam eine Apothekerin zu uns, die einen Vitalcheck durchgeführt und per Tanita-Waage den Muskel- und Fettanteil gemessen hat von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das wollten. Davon ausgehend hat sie Empfehlungen ausgesprochen, wenn Grenzwerte überschritten waren, und für weiteren Klärungsbedarf an die Hausarztpraxis verwiesen.

Als weitere Anregung für mehr Bewegung im Alltag haben wir auch eine Kooperation mit Jobrad geschlossen. Seitdem gehören acht Jobräder zum Schulz-Dobrick GmbH-Fuhrpark.

Die Reglementierung von Raucherpausen, wo nun zum Rauchen ausgestempelt wird, ist ein weiteres Mosaiksteinchen beim Thema betriebliche Gesundheitsförderung. Sie hilft dabei, ein Bewusstsein für die Schädlichkeit des Rauchens zu schaffen.

Wie sind die Rückmeldungen zu den gesundheitsfördernden Maßnahmen, gibt es schon Erfolge zu vermelden?

Grundsätzlich kann man sagen, dass das Bewusstsein für Bewegung und Ernährung gesteigert wurde. Einige bewegen sich bewusster, ernähren sich gesünder. Gemeinsame Aktivitäten zu diesem Thema machen Spaß und stärken den Teamgedanken. Das war auch im lockeren Wettstreit miteinander bei der Global Challenge toll zu erleben. Rückblickend war es eine spaßige, bewegungsreiche Zeit.

Und auch wenn die gesundheitsfördernde Maßnahme der neugestalteten Raucherpausenregelung nicht direkt auf Gegenliebe gestoßen ist, hat sie doch etwas in Bewegung gebracht.

Ist noch Weiteres in Planung?

Ja, wir haben für 2019 eine Art Bootcamp geplant, das startet im April. Dies ist ein Herz- und Kreislauftraining an der frischen Luft, kombiniert mit Fitnesseinheiten. Zusätzlich bieten wir noch einen Tai-Chi-Kurs an, zum Ausgleich zu den stehenden und sitzenden Tätigkeiten. Tai Chi fördert eine korrekte Körperhaltung, hilft beim Lösen von Verspannungen und trägt allgemein zur Ausgeglichenheit bei.

Den Herausforderungen im weltweiten Wettstreit werden wir uns bei einer neuen Global Challenge auch wieder stellen. Regelmäßiges gemeinschaftliches Essen ist ein weiteres Projekt, das in 2019 ansteht.

Wie kam es dazu, dass Gesundheit mehr in den Fokus gestellt wurde?

Ausgangssituation war, dass Roman Schulz-Dobrick neu als alleiniger Geschäftsführer der nächsten Generation das Geschäft übernommen hatte. Dadurch gab es personell und organisatorisch einige Änderungen, unter anderem meinen Eintritt in die Firma. Dadurch haben sich neue Möglichkeiten ergeben, auch Gesundheitsthemen anzugehen.

Meiner Meinung nach ist Gesundheit das wichtigste Gut, das man besitzt und bewahren sollte. Und mit gemeinschaftlichen Aktionen wird der Teamgedanke gefördert, wie etwa bei der Global Challenge oder bei dem geplanten Bootcamp, das ist ein erwünschter Nebeneffekt. Dabei können auch unsere Mitarbeiter im Außendienst, die Monteure, die viel unterwegs sind, teilnehmen und auch Teil des Teams sein, obwohl sie sonst nicht viel am Standort präsent sind.

Gerade als ein Saisonbetrieb müssen wir uns den Herausforderungen von sehr stressigen Zeiten stellen, hierzu ist es wichtig, einen Ausgleich zu schaffen. Bewegung hilft da beim Stressabbau.

Zudem wollen wir ein attraktiver Arbeitgeber sein. Um Mitarbeitende zu binden, haben wir unter anderem Maßnahmen ergriffen, deren Gesundheit zu stärken. Employer Branding nennt sich das: damit setzen wir eine Marke als attraktiver Arbeitgeber.

Wie sieht die Zielvision einer gesunden Schulz-Dobrick GmbH für Sie aus?

Ausgeglichene, gesunde, glückliche Mitarbeiter. (lächelt)

Wie werden die Mitarbeiter dabei eingebunden? Wer macht was (mit)?

Ina Jäger aus der Buchhaltung kümmert sich um die Bestellung des Essens (Obstkorb und gemeinsames Essen), die Auszubildenden übernehmen das eine oder andere Projekt im Rahmen der Gesundheitsförderung und die Teamkapitäne der 7er Teams während der Global Challenge hatten auch eine zentrale Rolle beim Verwalten und Motivieren der Teilnehmenden.

Und Sie selbst? Wie hat sich ihr Gesundheitsverhalten seitdem verändert?

Ich habe auch eine Schrittzähleruhr und versuche (wieder) auf täglich 10000 Schritte zu kommen. Das ist eine Herausforderung, die ich 2019 gerne annehme. Für das Jahr 2019 habe ich mir deshalb vorgenommen, das Auto der Gesundheit und der Umwelt zuliebe häufiger stehen zu lassen. Stattdessen werde ich öfter mein Fahrrad aus der Garage holen beziehungsweise zu Fuß gehen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Bianca Bebermeier, Schulz-Dobrick GmbH

 

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Sarah Schmitz von der Schulz-Dobrick GmbH an Tisch mit Obstkorb angelehnt